Origo sepulcrumque nostra [Unser Ursprung und Grab]in Lyrik
Mutatio in somno [Der Wandel im Schlafe]in Lyrik
Blick in die Nacht
Hinter dem Horizont versinket all des Tages Heiterkeit, Am Firmament hochmütig blinket ein kleiner, stolzer Stern von weit.
Einstmals in der Bäume Kronen ging ein frohes Rascheln ein, Nun scheinen Geister dort zu wohnen, und klagend Raunen wird ihr Schrei’n.
Alles wohlgesinnte Leben, jedes liebliche Getier, Ward ersetzt durch finstre Wesen, mit tausend Augen, scheint es mir.
Furcht erfüllt mich augenblicklich, unlängst ist mein Blut geronnen, Es wartet schon – dort im Dickicht, ich weiß, nun hat die Jagd begonnen.
Ein Frösteln geht durch meine Glieder, erleichtert wende ich den Blick, Besinne mich und leg mich nieder, zum Glück ist das nicht mein Geschick.
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